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                         Presse und persönliche Meinungen...

 

Riesen-Kompliment für die Zeitreise in das Delmenhorst der 60er! Ich habe es
gleich zweifach zu Weihnachten bekommen, mir die Fotos mit der Lupe
angesehen (klar, die Augen lassen nach) und jeden Text mindestens zweimal
gelesen. Es war eine höchst vergnügliche Begegnung mit meiner
nach-wie-vor-Heimatstadt, die ich siebzehnjährig schon verlassen habe.
Mannoman, wo habt ihr denn bloß die Bilder her, eine enorme Fleißarbeit -
und nicht nur das. Das Büchlein ist professionell gemacht, ordnet ein und
erklärt, ohne zu verklären. Respekt!! “

Karl-August Almstadt, Stellv. des Chefredakteurs   “AUTO BILD”

 

“...das ist ein schönes, lebendiges Buch geworden. Danke für Deine Mühe und die Deiner Mitstreiter, Solche anregendenden Geschichtszeugnisse spielen für die kulturelle Identität der Stadt eine wichtige Rolle. Ich habe mir gleich vorgestellt, dass das Buch der Beginn einer Reihe sein könnte und gefolgt wird von den Siebzigern usw....”

Barbara Alms, Leiterin Städt. Galerie Delmenhorst

 

Kampf und Missverständnisse zweier Generationen

“ Ein provokantes Jahrzehnt, das der 60er - auch in Delmenhorst. Dort fiel man einerseits schon mit einer lila Samtjacke auf, machte aber andererseits bei der Übergabe des Abiturszeugnisses noch brav seinen Knicks. In einem Leserbrief der örtlichen Zeitung aus jenen Tagen, in denen Brian Jones seine Spuren in Delmenhorst hinterließ, werden der Kampf und die Missverständnisse zweier Generationen besonders deutlich:”

Jens Schellhass, Reporter Radio Bremen

                                                       hier der vollständige Bericht

 

Mit Speck im Gepäck nach Indien

Neues Buch: Geschichten und Fotos aus den „wilden 60ern“

Delmenhorst. Ein Rolling Stone im Delmenhorster Nachtleben, der erste DJ verdrängt die Tanzkapellen und ein Hippie, der mit einem Stück Speck im Gepäck nach Indien aufbricht – auf 95 Seiten nehmen Johann Peter Eickhorst (Jahrgang 1947) und dk-Redaktionsleiter Thomas Breuer (Jahrgang 1967) den Leser mit auf eine Zeitreise in „Die wilden 60er“. Gestern stellten die Herausgeber ihr Buch in den Räumen des Stadtmarketings vor.

Die Idee schwirrte Eickhorst schon seit fünf Jahren durch den Kopf. „Damals zeigte mir ein Bekannter ein Foto von Brian Jones 1967 in Delmenhorst.“ Der damalige „Rolling Stones“-Gitarrist besuchte nach einem Auftritt in Bremen den „Chico Club“. „Aus Fotos wie diesen müsste man ein Buch machen“, dachte sich Johann Peter Eickhorst und suchte nach Verbündeten für das Projekt. Diese fand er im Verlag RIECK und in Journalist Thomas Breuer. Nach drei Jahren Recherche, Suchen von Mitautoren, Hintergrundgesprächen sowie Bildersichtung und -auswahl ist „Die wilden 60er – Eine Zeitreise in das Delmenhorst der 1960er Jahre“ nun erhältlich.

Nicht nur die Musik- und Clubszene beleuchten die insgesamt 17 Autoren: Ex-Ratsherr Paul W. Glöckner geht auf die politischen Proteste nach Busfahrpreiserhöhungen ein, Barbara Alms (Leiterin der Städtischen Galerie) erinnert an die Skulpturen-Ausstellung in den Graftanlagen, die nicht nur Freunde fand, und Thomas Breuer berichtet von steigenden Kriminalitäts- und Unfallzahlen. „Ich glaube, wir haben eine gute Mischung aus ernsten und leichten Themen gefunden“, sagte Breuer.

Jens T. Schmidt - Delmenhorster Kreisblatt 10.12.2008

 

Als der Beat an die Delme kam

Neues Buch nimmt Leser mit auf Reise in das Delmenhorst der 60er

DELMENHORST - Es war eine aufregende und spannende Zeit: In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Deutschland gerade dabei, sich von seiner schrecklichen Vergangenheit zu erholen, das Wirtschaftswunder verbreitete im ganzen Land Aufbruchstimmung und Optimismus.

Während die Eltern der neuen Mittelschicht sich über bescheidenen Wohlstand freuten, war die jüngere Generation dabei, den Muff der Erwachsenen abzulegen. Die Haare wurden länger, die Hosen breiter und die Musik lauter und wilder. In Berlin wurde in der Kommune I die freie Liebe gelebt, das Attentat auf Benno Ohnesorg führte zu bundesweiten Studentenunruhen.

Und in Delmenhorst? Der Künstler Johann Peter Eickhorst, Jahrgang 1947, erinnert sich gut: „Im ,La Palma’ lief vor allem die Hitparade, da ging man zum Tanzen hin. Im ,Chico-Club’ ging es da schon heftiger zur Sache“. Seine Erinnerungen hat der Delmenhorster gemeinsam mit dem Journalisten Thomas Breuer im Buch „Die wilden 60er. Eine Zeitreise in das Delmenhorst der 1960er Jahre“ festgehalten. Die Idee entstand vor fünf Jahren. Ausschlaggebend sei ein Foto gewesen, das Brain Ferry, Gründungsmitglied der Rolling Stones, vor dem „Chico-Club“ in Delmenhorst zeigt. „Es war doch noch mehr los damals“, erinnerte sich der Künstler und suchte nach weiterem Material aus der Zeit. Entstanden ist ein Buch, in dem Zeitzeugen auf knapp 100 Seiten ihre Erinnerungen an das Delmenhorst der 60er Jahre schildern. Untermalt werden die Texte von zahlreichen Bildern und Dokumenten aus der damaligen Zeit. Viele der Gast-Autoren kennt Eickhorst noch von früher – vor allem von langen Abenden und

Nächten in der Szene-Kneipe „Zum Faß“. Werner Reinke, der legendäre DJ des „La Palma“ findet in dem Buch ebenso Erwähnung wie der Besuch von Günter Grass und die Unruhen nach der Erhöhung der Fahrpreise für Busse, die hunderte von Jugendlichen auf die Straße getrieben hat.

Geerd Lukassen - NWZ 10.12.2008

 

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